Hallo! Ich bin Manfred, Euer Gastgeber.
Seit über zwanzig Jahren komme ich immer wieder nach Rügen; zu Hause bin ich im nördlichen Münsterland. Das Haus in Zirkow ist mein Stück von dieser Insel, und ganz fertig werde ich damit nie: Zuletzt ist eine eigene Sauna eingezogen.
Ich habe zwei Töchter und drei Enkel, deshalb weiß ich, was ein Haus können muss, in dem sechs Leute gleichzeitig Urlaub machen. Eure Anfragen beantworte ich selbst, auf Deutsch oder auf Französisch; eine Vermietungsfirma dazwischen gibt es nicht. Und ein paar Ausflugstipps habe ich meistens auch.
- Gäste
- Schlafzimmer
- Bäder + Gäste-WC
- m²
- Kamin
- Eigene Sauna
- Gratis WLAN
- m² Garten
- Haustiere auf Anfrage
- Carport
Ankommen
Wir biegen von der B196 ab, und Zirkow macht es kurz: ein paar Höfe noch, danach steht schon der Wald am Straßenrand. Eine gepflasterte Straße bringt uns die letzten Meter bis vors Haus. Es ist Samstag, kurz nach vier, das Auto rollt unter den Carport, der Motor geht aus. Einen Moment lang ist das Knacken der warmen Motorhaube das lauteste Geräusch, dann übernehmen die Vögel.
Die Kletterrose am Eingang hat die 75 schon halb erobert. Drei Stufen führen zur Haustür hinauf; wer die nicht mag, nimmt den Weg über die Terrasse, der kommt ohne Stufen aus. Drinnen zieht der erste Blick gleich durch die bodentiefe Fensterfront in den Garten, das Gepäck bleibt erst mal im Flur stehen. Einer setzt schon Wasser auf.
Bis zum Meer wären es von hier aus zwei Kilometer. Heute nicht mehr.
Wohlfühlen
Abends schichtet einer von uns Holz in den Kamin, in der Küche klappern die ersten Töpfe. Die Südseite des Wohnraums ist im Grunde ein einziges Fenster; das letzte Licht fällt bis an den Essplatz. Oben auf der Galerie liegt eine von uns mit Buch und behauptet, sie lese. In Wahrheit hört sie zu, was unten am Tisch geredet wird.
Geschlafen wird unten oder oben, in beiden Zimmern stehen Doppelbetten. Jede Etage hat ihr eigenes Bad, dazu kommt ein Gäste-WC, morgens wartet also niemand vor der Tür.
Bettwäsche und Handtücher liegen bei der Ankunft bereit. Und wenn nach einem Strandtag alles voller Sand ist, läuft die Waschmaschine, während wir schon wieder draußen sitzen.
Damit Ihr wisst, wo alles ist
Der erste Morgen: Die Sonne steigt aus der Ostsee.
Entspannen
Morgens gilt das Recht des Früheren: Wer zuerst wach ist, nimmt den Kaffee mit in den Strandkorb. Die anderen bekommen die Terrasse, kein schlechter Tausch, denn dort kommt die Sonne über die Bäume. Bis zum Frühstück haben die Kinder Schaukel und Fußballtor besetzt, und am Futterplatz beginnt die Frühvorstellung im Vogelkino. Auf 850 m² verläuft sich das.
Die Sauna ist neu im Haus, und sie ändert, was schlechtes Wetter bedeutet. Ein Nordost, der den Strandtag kippt, ist jetzt ein Programmpunkt: erst an der Küste den Kopf freipusten lassen, dann daheim die Sauna anheizen, bis die Kälte aus den Schultern weicht. Abgekühlt wird im Bademantel draußen auf den Trittsteinen. Der Grill hat an solchen Abenden frei; wir essen drinnen, vor dem Kamin.
Im Gartenhaus lehnen sechs Fahrräder und ein Kinderroller: mal geht die Runde nur ins Dorf, mal bis ans Wasser. Abends glüht der Grill, und die beleuchtete Terrasse hält durch, bis der Letzte reingeht.

Erkunden
Hinter dem Haus beginnt die Granitz, einer der größten zusammenhängenden Buchenwälder Norddeutschlands. Mitten darin steht auf dem Tempelberg das Jagdschloss, von dem unser Haus seinen Namen hat. Wer hinaufsteigt, nimmt im Turm die gusseiserne Wendeltreppe, 154 Stufen, so durchbrochen, dass man zwischen den Füßen nach unten schaut; es ist keine Schande, auf halber Höhe umzudrehen. Nach Binz laufen wir unter den Buchen, auch Sellin ist zu Fuß zu schaffen.
Für alles Weitere gibt es den Rasenden Roland. Seit 1895 fährt die Schmalspurbahn über die Insel, und zwei ihrer Haltepunkte, Seelvitz und Serams, gehören zu Zirkow. Beides sind Bedarfshalte: Man stellt sich hin und winkt, und der Dampfzug hält tatsächlich an. Beim ersten Mal kommt man sich dabei komisch vor. Dann zuckeln wir nach Sellin oder gleich bis Göhren; wer lieber regulär einsteigt, fährt zum Kleinbahnhof nach Binz, drei Kilometer vom Haus.
Ein Tag gehört immer der Kreide. Oben am Königsstuhl schauen wir über die Ostsee, unten am Strand gehen alle mit gesenktem Kopf, weil jeder einen Hühnergott finden will, einen Feuerstein mit Loch, der Glück bringen soll; meistens finden die Kinder den ersten. Den stillsten Abend gibt es auf der Boddenseite: eine Holztreppe hinunter zum Wasser, ein Segelboot, sonst nichts. Und wer im Winter kommt, hat die Wege fast für sich allein; dann dampft der Roland durch den Schnee, und zu Hause warten Kamin und Sauna.
Preise
Rechnen müsst Ihr bei mir nicht lange: Der Nachtpreis ist der ganze Preis, die Endreinigung ist schon drin. Eine Kaution verlange ich nicht.
Übernachtung
- Nebensaisonab 120 € / Nacht
- Hauptsaisonbis 150 € / Nacht
Für bis zu 6 Gäste — der Preis gilt fürs ganze Haus.
Immer inklusive
- Endreinigung
- Bettwäsche & Handtücher
- WLAN
- Sauna-Nutzung
- Fahrräder & Kinderroller
- Strom, Wasser, Heizung
Gut zu wissen
- Mindestaufenthalt 7 Nächte, Anreisetag Samstag
- Check-in ab 16 Uhr, Check-out bis 10 Uhr
- 20 % Anzahlung bei Buchung, Restzahlung 2 Wochen vor Anreise
- Keine Kaution — Zahlung bequem per Überweisung
- Wohnerprobene Kleintiere und Hunde auf Anfrage (15 € / Nacht)
- Nichtraucherhaus
Wenn Ihr doch nicht kommen könnt
- bis 49 Tage vor Anreise
- 20 %
- bis 35 Tage vor Anreise
- 30 %
- bis 21 Tage vor Anreise
- 60 %
- bis 14 Tage vor Anreise
- 90 %
- danach
- 100 %
Verfügbarkeit & Anfrage
Der Kalender gleicht sich automatisch mit den Portalen ab, auf denen das Haus auch gelistet ist. Was hier frei ist, ist in der Regel wirklich frei; sucht Euch eine Woche aus und schreibt mir.
Juli 2026
Eure Anfrage geht ohne Umweg in mein Postfach. Dahinter sitzt kein Buchungssystem, nur ich.